Wie finde ich zu meinem Vertrauen?

Vertrauen ist die Erkenntnis, dass es gut ist und wird

Vertrauen und seine Irrtümer!

Sicherlich kennst du die Sprüche:

 

-          Ich kann dir nicht vertrauen

-          Vertrauen muss sich mein Kind verdienen

-          Du hast mein Vertrauen missbraucht

 

Es gibt noch zahlreiche andere Sprüche aus dem Volksmund.

Mein Leitmotto in meiner Arbeit mit Eltern und Kindern heißt:

 

„Vertraue dir und deinem Kind!

Bedingungslos!!“

 

Kein Kind muss sich Vertrauen verdienen, vor allem nicht durch ein gewünschtes Verhalten! Vertrauen schuldest du deinem Baby von Anfang an.

 

Das ist oftmals leichter gesagt als umgesetzt. Vertrauen kann die Beziehung zu deinem Baby/ Kind sehr erleichtern.

 

Viele Eltern fragen sich oft was Vertrauen dem Kind gegenüber bedeutet. Noch wichtiger erscheinen ihnen allerdings die Wege wie sie wieder mehr Vertrauen ihrem Kind entgegenbringen können.

 

In diesem Beitrag erfährst du wie du zu DEINEM Vertrauen finden kannst!

 

Sechs Ansätze können dir Möglichkeiten zeigen, zu deinem Vertrauen zurück zu finden.

Sechs Ansätze zum eigenen Vertrauen!


1.     Überdenke deine Einstellung und mache sie dir bewusst!

 

 

Vertrauen dem Kind gegenüber beginnt immer in Deiner eigenen inneren Einstellung und Haltung. Vertrauen ist die Basis aller Beziehungen.  Es ist die positive Haltung zu mir selbst und zu anderen.

 

Diese Einstellung setzt ein Weltbild voraus, das die (kindlichen) Bedürfnisse in den Fokus rückt. Das Baby bzw. Kind wird als gleichwürdige, respektvolle Person gesehen, die es gilt zu schätzen, ernst zu nehmen und mit bedingungsloser Liebe zu begegnen. Die kindliche Sichtweise und Bewertung wird geschätzt und anerkannt.

 

 Kurz um- Dein Kind verhält sich niemals „schlecht“- das ist vielmehr die „elterliche Etikette“. Da gilt es dahinter zu schauen, woher das Elternetikett stammt und was dieser „Stempel“ mir dir selbst als Mama/ Papa zu tun hat. Unreflektiert wird dieser Stempel schnell weitergereicht (an dein Kind).

 

Alle Bereiche des Lebens bereichert das Vertrauen zu deinem Kind. Neben der Erleichterung ist es aber vor allem ein unbeschreiblicher Zugewinn für beide Seiten:

 

Sowohl du als Mama als auch dein Baby oder Kind profitieren vom gegenseitigem Vertrauen.

 

 

 

 

2.     Dein Baby/ Kind gibt stets sein Allerbestes!

 

 

Vertrauen ist die Erkenntnis, dass dein Kind in jeder Situation versucht, sein „Bestes“ zu geben. Das „Beste“ muss nicht immer mit den elterlichen Vorstellungen übereinstimmen!

 

Selbst, wenn dein Kind wutentbrannt schreit- mache dir bewusst, dass es gerade sein Bestes und zwar wirklich sein Bestes gibt. Im Moment hat es keine anderen Möglichkeiten zur Verfügung, um „angemessenes“ oder „richtiges“ Verhalten zu zeigen. Für dein Baby/ Kind ist es das Verhalten, das gerade sein bestes Verhalten ist.

 

Dieses „Beste“ setzt folglich eine positiv gelebte und von Optimismus geprägte Sicht voraus.

 

 

 

 

3.     Vertrauen heißt Zulassen können und anzunehmen!

 

 

Vertrauen heißt auch, dass sich dein Kind beständig weiterentwickeln wird- auch ohne dein zusätzliches elterliches Zutun oder auch ohne dein permanentes „Einmischen“. Es gibt eine genetisch bedingte Programmierung, die zur Entfaltung sämtlicher Fähigkeiten führt. Als Elternteil musst du da nicht ständig eingreifen oder deine Meinung deinem Kind darstellen. Lass` deinem Kind die Freiheit, seinen eigenen Entwicklungsweg zu finden- du musst ihn nicht „vorbauen“!

 

 

 

 

4.     Vertrauen heißt offen gegenüber neuen und anderen Ideen sowie unerwarteten und abweichenden Meinungen zu sein!

 

 

Damit möchte ich ausdrücken, dass es unrelevant erscheint wie du und dein Kind zum Ziel kommen. Vielleicht eröffnet euch gerade die Offenheit für Neues und Unerwartetes die Möglichkeit „leichter“ voran zuschreiten. Vertraue darin, dass es gut wird. Ist es noch nicht gut, ist es noch nicht das Ende!

Plane also bewusst weniger. Lasse vielmehr die Dinge und das Leben auf dich hinzukommen. Du kannst es nicht immer bestimmen, es wird eh` anders als du denkst!

 

 

 

 

5.     Vertrauen heißt Interesse am Individuum Kind zu haben!

 

 

Jedes Kind ist individuell. Das kann sich auch schon während der Schwangerschaft zeigen. Individuell ist einzigartig!

 

Mache dir bewusst, dass dein Baby/ Kind ein eigenes Gesicht, eigene Vorstellungen, Vorlieben, Wünsche und eigene Rhythmen hat. Achte und respektiere diese! Genau das macht dein Kind aus!

 

Vertrauen kann nur funktionieren, wenn du dein Kind so akzeptierst wie es ist. Das kann manchmal eine wahre Herausforderung sein, wenn du dich wahrhaftig von deinen Erwartungen befreist. Das erleichtert dann aber den Weg zum Vertrauen.

 

 

 

 

6.     Vertrauen bedeutet den inneren Druck zu senken!

 

 

Jedes Elternteil möchte für sein Kind nur das Beste. Das kann uns als Eltern manchmal unbewusst unter Druck setzen. Innerer Druck, der als leise Stimme uns erinnert: du musst noch dies oder das!!! Du als Mama musst nur EINS! Sei für dein Kind präsent. Schenk ihm Zeit, Zeit zum da sein, Zeit zum Spielen, Zeit, die ihr miteinander verbringt. Der Rest ergibt sich meist von Selbst. Mehr brauchen Kinder nicht.

 

 

 

Vertrauen ist die Grundvoraussetzung für das bedürfnisorientierte Miteinander. Es ist ein maßgebender Rahmengeber für selbstbestimmtes Lernen, für die Umsetzung von Windelfrei, für intuitives kindliches Essen, für Stillen nach Bedarf…. und noch viel mehr.

 

Vertraue dir und deinem Kind!

Bedingungslos!

 

 

 

Die hier beschriebenen Ansätze fallen dir noch schwer?

 

Du möchtest mehr von mir erfahren?

 

Du bist an einem individuellen Coaching zum Thema „Vertraue dir und deinem Kind!“ interessiert, kontaktiere mich!

 

 

Herzlich

Karolin

 

 

 

Themen angrenzende Blogs sind Vertraue deinem Kind in allem, was es tut! oder Dein Kind zeigt dir, was es braucht!. Gerne auch: Lass` dich von deiner inneren Stimme leiten!

 

Viel Freude beim Lesen!


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